Herr der Ringe CE - Schlachtbericht

Nachdem also am Karsamstag das Spiel endlich bei uns eingetroffen war, mussten wir ja leider noch eine ganze Woche warten, bis wir die Zeit gefunden haben, die erste Schlacht zu schlagen.

Ziel des Spieles für die Freien Völker ist es den Ring nach Mordor zu bringen und zu zerstören oder den Ringkrieg auf Militärische Art zu gewinnen, indem er Siedlungen des Schattens im Wert von min. 4 kontrolliert.

 

Ziel des Spielers des Schattens ist es den Ringträger soweit zu korrumpieren, bis er zwölf oder mehr Korrumpierungspunkte hat und damit der Macht des Einen Ringes erliegt.

Aber auch der Schattenspieler kann das spiel auf militärische Art gewinnen indem er Siedlungen der Freien Völker im Wert von 10 oder mehr Kontrolliert.

 

Ich wollte dieses Mal versuchen, den Ring zu zerstören und das Spiel auf diese Weise für mich zu entscheiden. Deshalb habe ich meine Personenwürfel hauptsächlich dafür eingesetzt, die Gemeinschaft zu bewegen. Im Gegensatz zu vorherigen Spielen habe ich also bewusst darauf verzichtet möglichst schnell, möglichst viele Armeen auf den Spielplan zu bekommen.

Natürlich war mir das Würfelglück auch wieder nicht so ganz hold, da ich leider auch nur wenige Personenaktionen hatte. Ines hat es sehr früh geschafft Saruman ins Spiel zu bringen. Das war natürlich eine starke Bedrohung für Rohan und die Armeen Rohans, die in den Furten des Isen standen (noch von der Startaufstellung). Natürlich hat sie dann auch sehr bald diese Armeen angegriffen und ich musste mich in das Gebiet mit der Festung Helms Klamm zurückziehen. Zwischenzeitlich hatte ich Gimli die Gemeinschaft verlassen lassen. Ich habe ihn nach Eregor gehen lassen, um die Zwerge zu aktivieren und um sie in den Kriegszustand zu bringen, damit sie auf die Bedrohung durch Sauron reagierten.

Die anderen Gefährten blieben erstmal bei der Gemeinschaft, um sie zu einem günstigen Zeitpunkt zu verlassen und um Personenwürfel zu sparen. Erwähnte ich schon, dass ich kein wirkliches Würfelglück diesmal hatte? Ines hat mit Sarumans Armeen dann das Gebiet mit der Festung Helms Klamm angreifen lassen, nachdem sie noch ein paar Orks mehr produziert hat. Leider waren meine Armeen Rohans zu schwach, um den Angriff abzuwehren und habe sie deshalb direkt zu Beginn der ersten Kampfrunde in die Festung zurückgezogen und dort wurden sie jetzt natürlich belagert. Einige Runden später waren meine eingeschlossenen Armeen vernichtet und Saruman hat Helms Klamm erobert und somit auch zwei Siegpunkte.

Minas Tirith wurde von Sarumans Schergen belagert, da ich mich auch hier direkt nach einem Angriff in die Festung zurückgezogen hatte. Bei Minas Tirith gelang es mir aber mit Hilfe von aussen die Bedrohung abzuwenden und die Festung wieder verlassen zu können. Es gab während des Spieles einige Kämpfe, wobei nicht immer nur Saurons Armeen die Initiative ergriffen haben, sondern ich habe auch versucht seine Armeen anzugreifen. Da ich aber nur sehr schwache Armeen hatte, hatte ich keine großen Erfolge zu verbuchen.

 

Da aber dieses mal mein Ziel war den Einen Ring zu zerstören, hat Sauron natürlich eine Menge Gelegenheiten bekommen auf die Jagd nach dem Ring zu gehen. Dabei habe ich eine Menge Korrumpierungspunkte bekommen, wodurch ich letzten Endes auch das Spiel verloren habe.

Fazit und Vergleich mit dem Spiel von 2004:

 

Dieses Spiel ist ein Genuss. Der Spielspaß ist für uns gegenüber dem Spiel von 2004 deutlich gestiegen. Der neu gestaltete, ca. 25% größere Spielplan, die schönen großen Karten im Tarotformat und die bemalten Figuren haben da natürlich auch einen großen Einfluß darauf. Durch den großen Plan wird es jetzt nicht mehr ganz so eng auf dem Plan und die Armeeboxen am Rand des Spielplanes finden wir besser als Papplättchen unter eine Einheit zu stellen, wenn doch mal sehr viele Einheiten in einem Feld stehen. Durch diese Armeeboxen ist es gerade für den Spieler der Freien Völker besser, den Überblick über seine noch verfügbaren Armeen zu behalten. Da bei der 2004er Version die Einheiten vom Plan genommen wurden, musste man immer aufpassen, dass man nicht mehr Armeen rekrutiert als man tatsächlich noch zur Verfügung hat (war zumindest bei uns so). Die Texte auf den großen Karten sind auch deutlich besser zu lesen, als auf dem anderen Spiel. Der neu gestaltete Plan wirkt auch etwas "freundlicher", da der Plan mit helleren Farben ausgestattet wurde.

Dieses Spiel können wir wirklich nur empfehlen. Die Collectors Edition ist für uns das Sahnehäubchen. Jeder, der ein Spiel sucht, dass die Umsetzung des Romans widerspiegelt, können wir das Spiel nur empfehlen, natürlich nicht nur die Collectors Edition, sondern auch das Spiel von 2004.

 

Das Projekt hat sich zwar lange hingezogen, aber für uns zählt das Ergebnis. Deswegen an dieser Stelle unseren Dank an Nexus, die dieses Projekt und an Phalanxgames, die die deutsche Version möglich gemacht haben.

 

Ines und Thomas

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Nachruf! 02.12.2011